Was ist Kinesiologie?

 

Die Kinesiologie (setzt sich aus den griechischen Worten - kinesis = Bewegung und logos = Lehre - zusammen) wurde vom amerik. Chiropraktiker George Goodheart entwickelt und dient mit Hilfe des Muskeltestverfahrens der Aufdeckung von Energieblockaden im Körper.

 

Bei Stress reagiert der Körper (= wie ein Bio-Feedback-Messgerät), er verspannt sich und es tritt eine Muskelschwäche ein. Diese Erkenntnis macht sich die Kinesiologie zunutze, um mittels Muskeltest die Ursache bzw. den Auslöser des stressenden Konfliktes herauszufinden.

 

Mit der Psycho-Kinesiologie hat der deutsche Arzt Dr. Dietrich Klinghardt in den USA eine ganzheitliche Methode entwickelt, die sich mit der Psyche des Menschen unter Zuhilfenahme des kinesiologischen Muskeltests beschäftigt. Er erkannte, dass die meisten Erkrankungen einen psychischen Ursprung haben, welche durch emotionale oder auch körperliche Symptome vom Unterbewusstsein signalisiert werden.

Was passiert in einer kinesiologischen Sitzung?

 

In einer kinesiologischen Sitzung wird über den Muskeltest ein Dialog mit dem Unterbewussten des Klienten geführt. Dabei werden ursprüngliche traumatische Ereignisse, die verdrängt waren, ans Licht gebracht. Durch das Wiedererinnern können sich die damit verbundenen aufgestauten Gefühle des Klienten entladen, und der Ursprungskonflikt kann dauerhaft „entkoppelt“ werden.

 

HINWEIS:

Die oben angeführten Methoden sind kein Ersatz für medizinische/psychotherapeutische  Behandlungen und ersetzen daher keinen Arztbesuch, sondern verstehen sich als Ergänzung und Unterstützung im energetischen Bereich.

 

 

 

 

Wie funktioniert der kinesologische Muskeltest?

 

Der Muskeltest ist das wichtigste Werkzeug des Kinesiologen, über ihn kann ein Dialog mit dem Unterbewusstsein des Klienten geführt werden.

 

Niemand weiß besser als der eigene Körper, was als Unterstützung zur Heilung gebraucht wird. Das „Aussageinstrument“ ist in diesem Fall ein Muskel; praktischerweise nimmt man meistens den Oberarmmuskel, doch kann jeder Muskel getestet werden.

 

Getestet wird nicht die Kraft des Muskels, sondern die REAKTION auf einen Reiz (das kann sein: ein Gedanke, eine Aussage, eine Substanz, ein Lebensmittel, ein Allergen,  ein Bild, ein Glaubenssatz, ein Schmerzsymptom).

 

Ein Muskel kann „stark“ oder „schwach“ sein. Ein starker Muskel hält dem Druck, der auf ihn ausgeübt wird stand, ein schwacher Muskel gibt nach. Diese Reaktion kann nicht willkürlich beeinflusst werden.

 

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“

 (Christian Morgenstern)

Was sind Glaubenssätze?

 

Glaubenssätze sind Lebensweisheiten, die wir durch Erfahrungen gelernt haben.

 

Bei jedem traumatischen Ereignis entstehen in unserem Unterbewusstsein einschränkende Glaubenssätze, wie z.B. „Ich bin wertlos“ oder „Ich habe kein Recht auf Erfolg“. Solche lebenslang gespeicherten Sätze behindern uns im täglichen Leben. Je mehr solcher einschränkenden Glaubenssätze in uns verankert sind, umso mehr sucht der Körper einen Ausweg in Form von Schmerzen aller Art, aber auch in chronischen Beschwerden.

 

Ziel in der kinesiologischen Sitzung ist es, einschränkende Glaubenssätze durch neue, befreiende Glaubenssätze, wie z.B. „Ich darf erfolgreich sein“ oder „Ich bin stark“ zu ersetzen.

 

Auf diese Weise ist eine ganzheitliche Lösung der seelischen Konflikte möglich und die Energie kann wieder frei fließen und das Leben positiv verändern!

Reaktion auf den Muskeltest:

 

Der Körper antwortet auf die gestellte Frage mit „Ja”:

 

Der Armlängenreflex bewirkt, dass die Daumen beim Ziehen am Arm auf gleicher Höhe sind.

Antwortet der Körper  auf die gestellte Frage mit „Nein”, bewirkt der Armlängenreflex, dass die Daumen beim Ziehen am Arm auf ungleicher Höhe sind.